ANGST VOR DER GEBURT: GEBURTSVORBEREITUNG


So groß die Vorfreude während der Schwangerschaft auf euer Kind ist, so groß kann auch die Angst vor der Geburt sein. Das ist ganz normal und begleitet viele werdende Eltern vor der Geburt, doch kann das mulmige Gefühl auch in einer großen Angst münden. Was du tun kannst, damit dich die Angst nicht einnimmt und du dich stattdessen entspannt auf die Geburt deines Babys freuen kannst, erfährst du in diesem Artikel.
 
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Sprich über deine Sorgen vor der Geburt
Ein guter Weg, Sorgen und Unsicherheiten zu nehmen, ist, über deine Ängste zu sprechen – am besten mit deiner Hebamme oder Ärzten und Ärztinnen. Überlege, was dir konkret Angst macht, welche Fragen du noch hast und besprich diese mit Menschen, die sich auskennen. Hast du Angst vor dem Schmerz? Setzt du dich unter Druck, weil du unbedingt eine natürliche Geburt statt eines Kaiserschnitts möchtest? Oder hast du Angst vor Komplikationen? Für einige Frauen ist auch die Zeit nach der Schwangerschaft eine große Herausforderung. Was auch immer dir Sorgen macht, es ist ganz normal, sich um die Geburt, die Zeit nach der Entbindung und die neue Rolle als Elternteil Gedanken zu machen. Suche dir Menschen, denen du deine Gedanken anvertrauen kannst, das kann die beste Freundin, der Partner oder deine Hebamme sein. Es kann auch helfen, mit anderen Müttern darüber zu sprechen oder in Kursen zur Geburtsvorbereitung mehr zur Geburt zu lernen. Denk jedoch auch daran, dass jede Entbindung ganz einzigartig ist und Berichte von einer traumatischen Geburt nicht deine eigene Erfahrungen sind.
 
Geburtsvorbereitungskurs
Ein Geburtsvorbereitungskurs ist eine tolle und sinnvolle Sache – besonders bei deinem ersten Kind. Du kannst all deine Fragen stellen, dich mit anderen schwangeren Frauen aus deinem Geburtsvorbereitungskurs zu den Themen Schwangerschaft und Geburt austauschen und lernst zum Beispiel, was während der Geburt in der Gebärmutter passiert, was dein Kind währenddessen macht und wie du mit Atemtechniken durch die Wehen atmen kannst. Auch deinem Partner bzw. deiner Partnerin kann es helfen, zu wissen, wie er/sie dir beistehen kann. Natürlich ist ein Geburtsvorbereitungskurs während der Schwangerschaft freiwillig, doch fühlen sich viele werdende Mütter sicherer, wenn sie wissen, was in ihrem Körper los ist, was sie während der Geburt erwartet, mit welchen Übungen sie ihren Beckenboden entlasten können oder welche Positionen sie bei den Wehen einnehmen können. 
 
Tief durchatmen
Vielleicht schwanken deine Gefühle zwischen Vorfreude und Angst auch und du hast immer mal wieder Phasen, in denen deine Angst überwiegt. Sich zu entspannen kann dann besonders gut helfen und eine einfache und in Hinblick auf die Geburt sehr sinnvolle Maßnahme sind Atemübungen. Zum einen wirst du sicherer darin, wie du am besten atmest, wenn es losgeht, zum anderen können dir bestimmte Atemtechniken auch zur Entspannung und Beruhigung verhelfen. Neben vielen Online-Videos zur Übung werden auch Kurse angeboten, mit denen du dich vorbereiten kannst.
 
Entspannungsübungen
Eine entspannende Atmung kannst du auch in einem Yogakurs für Schwangere lernen. Die sanften Übungen wirken entspannend und können dir helfen, die Angst in den Hintergrund zu rücken und deinen Kopf freizukriegen. Diese Übungen kannst du dann je nach Bedürfnis und Laune zu Hause ausführen. Nimm dir Zeit für dich und mach es dir schön. Mit Kerzen, einem Bad und einer Tasse unseres Mama Bio Himbeerblättertees – der ab der 37. Schwangerschaftswoche zur Geburtsvorbereitung getrunken werden kann – kannst du es dir gemütlich machen und entspannen. Akzeptiere deine Ängste und versuche dich mit Atemübungen zur Ruhe zu bringen. 
 
Akupunktur kann Ängste lösen
Auch Akupunktur kann entspannend wirken, Ängste lösen und zum seelischen Gleichgewicht beitragen. Sprich dazu am besten mit deiner Hebamme.
 
Beruhigende Massagen
Mit einer sanften Schwangerschaftsmassage kannst du Anspannungen lösen und abschalten. Lass dich verwöhnen und genieße die Zeit für dich. Außerdem kannst du bei Massage auch deine Sorgen ansprechen – Gespräche mit Personen, die sich auskennen, können gut tun und gerade in einer solch entspannten Atmosphäre können sich Ängste schnell auflösen. Besuche uns gern in unserem MABYEN Spa zu einer wohltuenden Schwangerschaftsmassage und genieße die Auszeit. Das tut dir und deinem Baby gut.
 
Hypnose als Geburtsvorbereitung: Hypnobirthing
Hypnobirthing – die Technik zur Geburtsvorbereitung wurde von Marie Mongan entwickelt und verspricht eine leichte und weitgehend schmerzfreie Entbindung. In den Hypnobirthing-Kursen, die fast überall in Deutschland angeboten werden, lernt man während der Schwangerschaft, sich durch Selbsthypnose in einen Zustand der Entspannung zu versetzen und sich auf das Positive zu konzentrieren. Die Hypnobirthing-Methode solltest du dann regelmäßig zu Hause üben, damit du gut vorbereitet bist. Das Gefühl der Entspannung kannst du dann während der Geburt abrufen, die Ängste loslassen und so die Schmerzen reduzieren. Außerdem stehen beim Hypnobirthing die Stärkung des Selbstbewusstseins der werdenden Mama im Zentrum. Du lernst beim Hypnobirthing, deinen Intuitionen zu folgen, selbst zu bestimmen und deinem Körper zu vertrauen – denn er ist in der Lage diesen wunderbaren und beeindruckenden Prozess der Entbindung zu vollziehen. Auch das kann zur Entspannung beitragen und ein wenig die Angst vor Schmerzen nehmen. Erkundige dich doch einmal, ob du einen Kurs zum Hypnobirthing auch in deiner Nähe findest und dich mit anderen Schwangeren austauschen kannst.

Wir hoffen, du kannst deine Angst vor der Geburt überwinden, freust dich auf die Entbindung und kannst eine schöne Geburt erleben. Denn am Ende hast du ein kleines Wunder vollbracht und kannst dein Kind im Arm halten. Wir wünschen euch alles Gute!
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