BABYS WICKELN: WERTVOLLE TIPPS

Eine volle Windel ist nicht nur unangenehm für euren Schatz, auch aus gesundheitlichen Gründen sollte sie möglichst zeitnah gewechselt werden. In dem feuchten und warmen Klima können sich Keime, Bakterien und Pilze entwickeln und zu unangenehmen Entzündungen führen. Am besten, ihr haltet die Babyhaut immer schön sauber, trocken und schützt euren Schatz vor einem wunden Po. 

 

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Babys wickeln: Wie oft?

Ein Säugling braucht im Durchschnitt sechs bis zehn Mal frische Windeln am Tag. Bei einem Kleinkind sind es nur noch vier bis sechs Mal. Doch hier gilt vor allem: Was braucht euer Baby? Nicht alle Babys signalisieren, dass es mal wieder so weit ist. Ein Geruchstest bringt in jedem Fall Klarheit.

 

Der ideale Wickelplatz

Warm, weich und hell sollte der ideale Wickelplatz sein. Eine schadstofffreie Wickelunterlage mit erhöhten Seiten gibt Halt. Ausreichend Licht hilft euch, Unregelmäßigkeiten an eurem Schatz zu bemerken. Alle Utensilien, wie Windeln, Reinigungstücher, Pflegecreme und frische Kleidung sollten immer in unmittelbarer Nähe liegen.

 

Babys beim Wickeln sichern

Haltet euer Baby immer mit einer Hand fest, während ihr die andere Hand zum Abwischen, Wickeln oder Eincremen nutzt. Selbst kleinste Säuglinge machen manchmal unvorhergesehene Bewegungen. Indem ihr beide Beinchen sanft nach oben anhebt, könnt ihr die Windel unter dem Po platzieren.

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Mädchen und Jungs: Die Unterschiede

Bei Jungen dürfen der Penis, die Falte an der Vorhaut und die Falten am Hodensack gereinigt werden. Achtet darauf, dass die Penisspitze immer nach unten schaut in der Windel. So läuft nichts aus.

Bei Mädchen immer von der Scheide Richtung Po wischen, damit keine Keime aus dem Darm verbreitet werden. Mit einem weichen Tuch könnt ihr die Schamlippen reinigen und vom Smegma befreien. 

 

Welcher Stuhlgang ist normal?

Das hängt in erster Linie von der Ernährung ab. Wird euer Baby gestillt, ist der Stuhlgang dünnflüssig und kann kleine Bröckchen aufweisen. Mit der Zeit wird er breiig und gelblich – selbst grüner Stuhlgang ist keine Seltenheit. Ab dem Fläschchen wird er zusehends fester.

 

Gibt es Warnsignale?

Mehrfach wässriger Stuhlgang hintereinander sollte abgeklärt werden. Fragt bei Zweifeln immer den Arzt oder die Hebamme um Rat. Auch sehr dunkler Stuhlgang oder Blut in der Windel kann ein Hinweis auf einen Infekt oder eine Erkrankung sein.

 

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Was tut Babys jetzt gut?

Frische, warme Luft am Po ist nicht nur sehr gesund, euer Baby wird die neu gewonnene Freiheit ohne Windeln lieben. Gerade die Kleinsten sind jedoch sehr kälteempfindlich. Lasst euer Baby immer nur minutenweise nackig strampeln oder sorgt mit einer Wärmelampe oder Heizung vor.

 

Was tun, wenn Babys beim Wickeln schreien?

Checkt erst mal das Umfeld: Ist es warm genug im Raum? Ist die Wickelunterlage schön bequem? Ist euer Schatz durch zu grelles Licht geblendet? Ein hübsches Mobile über dem Wickeltisch oder eine bunte Babylampe mit Projektionen kann für Ablenkung sorgen. Auch Wärmelampen können helfen. Schreit euer Schatz weiter, könnt ihr ihn durch Singen und Zureden beruhigen. Häufig ist es nur eine kurze Phase, die bald überstanden ist.

 

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Maries Tipp
„Säurehaltige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Tomaten, Kiwis, Paprikas oder Beeren können den Urin und Stuhl deines Babys sauer und aggressiver für die Haut machen. Achte auf deine Ernährung, wenn du stillst und wenn dein Baby häufig an wundem Po leidet.“
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