BAUCHSCHMERZEN, BLÄHUNGEN, KOLIKEN: DAS HILFT DEM BABYBÄUCHLEIN

Wenn Babys Hunger haben, Zuneigung brauchen oder aber sich unwohl fühlen, fangen sie an zu weinen oder schreien – schließlich können sie noch nicht anders auf sich aufmerksam machen. Für frisch gebackene Eltern ist es dabei oft schwer, einzuschätzen, was dem kleinen Schatz fehlt, ob das Baby einfach nur müde ist, ob es sich um eine kleine Verdauungsstörung oder aber ernstzunehmende Kolik handelt.
Wir erklären euch hier, warum die Kleinen gerade in den ersten Wochen und Monaten
nach der Geburt von Bauchschmerzen oder Blähungen gequält werden und geben euch Tipps, wie ihr eurem Schatz helfen könnt. 

 

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Warum haben Babys oft Bauchschmerzen?


Da sich der Verdauungstrakt eures Babys in den ersten Lebensmonaten erst noch richtig entwickeln muss, sind Bauchschmerzen und Blähungen nicht ungewöhnlich. Die Symptome sind in den ersten Monaten meist am stärksten, daher nennt man die Bauchschmerzen auch Dreimonatskoliken. Pausenloses Schreien ohne erkennbaren Grund ist ein Zeichen dafür, dass euer Schatz Koliken hat. Auch durch das Trinken gelangt Luft in den Bauch, die dort dann für Koliken und Blähungen sorgt. Vor allem bei Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, treten tendenziell häufiger Bauchschmerzen auf. Das hängt damit zusammen, dass sie den Milchfluss nicht so gut kontrollieren können wie an der Brust. Wenn Babys richtig an die Brust gelegt werden, ist dort kein Platz für Luft, bei dem Fläschchen hingegen schon. Das schier endlose Schreien kann natürlich auch für euch sehr anstrengend und stressig sein. Denkt daran, dass sich Stress auch auf euer Baby überträgt und es somit noch schwieriger wird, euren Schatz zu beruhigen. Geduld, Fürsorge und ganz viel Verständnis für den kleinen Schatz sind jetzt besonders wichtig. Die Koliken sind zwar wirklich blöd, aber in den meisten Fällen ungefährlich. Spätestens nach ein paar Monaten haben sich die Koliken wortwörtlich in Luft aufgelöst. Für die Zwischenzeit haben wir ein paar Tipps für euch und euren Schatz. 

 

Symptome für Bauchweh bei Babys

 

Typische Symptome für Bauchschmerzen und Koliken bei Babys sind: 

- Verdauungsprobleme (Durchfall, Verstopfung)
- Vermehrtes Schreien (besonders nach dem Füttern/Stillen oder nachts)

- Harter/aufgeblähter Bauch
- Baby zieht Beine an, gekrümmte Haltung
- Erbrechen nach dem Füttern/Stillen


    Was hilft bei Bauchweh?

     

    Bauchschmerzen vermeiden

    1. Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, sollten nicht im Liegen, sondern in halb-aufrechter Position trinken. Achtet auch darauf, dass die Neigung der Flasche so ist, dass im Sauger keine Luft ist. Es gibt auch Sauger, die der Brust nachempfunden sind und weniger Milch bzw. Luft durchlassen.

     

    2. Bei Säuglingen, die mit der Flasche gefüttert werden, können Blähungen auch durch zu viel Luft in der Milch verursacht werden. Damit euer Baby die Gase nicht schluckt, könnt ihr das Fläschchen nach dem Anrühren kurz stehen lassen. Wenn kein “Schaum” mehr auf der Milch erkennbar ist, könnt ihr euer Baby füttern. Ihr könnt auch das Fläschchen statt zu schütteln, mit dem Löffel anrühren. Das verhindert auch das Auftreten der Luftbläschen.

     

    3. Da die ersten Schlucke der Muttermilch besonders viel Milchzucker enthalten, den die Darmbakterien zu Gasen umwandeln, sollte dein Kind an jeder Brust etwas länger trinken, sodass es auch die fettreiche Milch trinken kann.

     

    4. Damit nach dem Trinken verschluckte Luft entweichen kann und Bauchweh erst gar nicht entsteht, ist das Bäuerchen, also das Aufstoßen, wichtig. Besonders Kindern, die mit der Flasche gefüttert werden, hilft es gut. Dafür eignen sich die Position über die Schulter, der Fliegergriff oder eine aufrechte Sitzhaltung.

     

    5. Wenn du deinen kleinen Schatz stillst, achte auf deine Ernährung. Vielleicht verträgt dein Kind die Muttermilch nicht gut. Dazu kannst du einfach mal Lebensmittel wie Kohl, Knoblauch, Zwiebeln, Hülsenfrüchte oder frisches Brot weglassen und schauen, ob es deinem Baby damit besser geht. 


    Tipps gegen Bauchschmerzen

     

    6. Wärme tut gut! Pack die kleinen Füßchen deines Schatzes gut ein, denn warme Kinderfüße wirken sich positiv auf deren Bäuchlein aus. Du kannst sie auch mit einer zarten Massage wärmen, das entspannt und fühlt sich gut an.

     

    7. Auch Wärme auf dem Bauch und eine sanfte Massage sind wohltuend bei Bauchschmerzen. Mit unserem Baby Bio-Mandelöl, das speziell für die Babymassage entwickelt wurde und nur natürliche Inhaltsstoffe enthält, könnt ihr euer Baby mit einer Bauchmassage verwöhnen. Sorgt für eine entspannte Atmosphäre, wärmt eure Hände an und massiert das Bäuchlein in großen Kreisen im Uhrzeigersinn. So werden Magen-Darm-Trakt angeregt und die Bauchweh verursachende Luft kann entweichen. Eine Massage hilft aber nicht nur bei Koliken, sie wirkt auch vorbeugend, stärkt das Bonding zwischen euch und eurem Baby und wirkt entspannend.

     

    8. Bestimmte Kräutertees sind wohltuend und beruhigend bei Bauchweh und können krampflösend wirken. Für Kinder ab dem 4. Lebensmonat und bei Beikoststart empfehlen wir unseren Baby Bio Bäuchleintee, der mit Bio-Fenchel, Bio-Kümmel und Bio-Anis die Verdauung eures Babys sanft, beruhigend und ganz natürlich unterstützen kann.

     

    9. Bei Koliken und die damit zusammenhängende Unruhe kann das Pucken entspannend wirken und eurem Baby zur Ruhe verhelfen. Für die Wickeltechnik eignet sich unser Baby Musselintuch, das zu 100% aus Bambusfaser besteht und damit atmungsaktiv und besonders weich ist. Das Pucken gibt Babys ein Gefühl der Sicherheit und kann auch Bauchweh und Blähungen vorbeugen, da euer Schatz beim Stillen ruhiger trinkt.


    Wir hoffen, dass euch diese Tipps beim Bauchweh eures Schatzes gut weiterhelfen. Schaut am besten, was eurem Baby gefällt. Neben den Tipps können viel kuscheln und trösten auch Wunder wirken.

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