BONDING BEIM WICKELN

Schon während der Schwangerschaft, spätestens aber nach der Geburt geht es vor allem um eines: Bonding, das heißt das Entwickeln der emotionalen Bindung zu eurem Baby. Manche von euch werden dieses intensive Gefühl von Liebe, Geborgenheit, Schutz und Wärme schon zu spüren beginnen, wenn ihr euer Baby noch in euch tragt, bei vielen Mamas und Papas entsteht diese Bindung erst in den Tagen und Wochen nach der Geburt. Bonding kann und sollte trainiert und in ganz alltägliche Momente integriert werden – zum Beispiel beim Wickeln. Wie das geht und warum das ein perfekter Moment fürs Bonding ist, erklären wir euch hier.

 

 Papa und Baby beim Wickeln

 

Bonding im Alltag

 

Ist euer kleiner Schatz dann endlich da, braucht der Winzling am Anfang vor allem eines: eure Nähe, die ihm Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Dabei ist der direkte Körperkontakt zu Mama und Papa unerlässlich, am besten auf nackter Haut und mit ganz viel Zeit.
Ebenso wichtig ist es aber auch, dass ihr das Vertrauen eures Babys in euch sowie eure Bindung zu eurem Kind in ganz alltäglichen Situation stärkt. Das gilt vor allem auch für Momente, die eurem Schatz fremd oder unangenehm sind oder sogar Angst machen, wie zum Beispiel das Wickeln.

 

Viele Babys weinen auf dem Wickeltisch und lassen sich nur schwer beruhigen und klar, für die übermüdeten Eltern zählt der Windelwechsel am Tag und in der Nacht bestimmt auch nicht zu den neuen Lieblingsaufgaben. Umso wichtiger ist es, das Wechseln der Windel zu einem gemeinsamen Moment zu machen, den beide –Baby und Mama oder Papa – genießen und gleichzeitig ihre Beziehung zueinander stärken können.

 

Wie funktioniert Bonding beim Wickeln?

 

Neben vielen anderen Themen haben wir uns während unserer Winzlingswochen auf Instagram auch mit dem Bonding beim Wickeln beschäftigt. Das beginnt zunächst mit dem richtigen Wickeln. Denn im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Griff an die Füße, um euer Baby anzuheben, mögen es die Winzlinge viel lieber, wenn ihr sie auf die Seite dreht und dann die Windel wechselt und den Po sauber macht. Das entspricht der natürlichen Bewegungsentwicklung eures Babys. Darüber hinaus solltet ihr euer Baby in den Vorgang des Wickelns aktiv einbinden. Das macht es für die Kleinen viel angenehmer und dann reichen auch schon meist kleine Impulse und euer Baby dreht sich von ganz alleine zur Seite.

 

Achtet außerdem darauf, dass ihr hochwertige Produkte verwendet, die den Babypopo sanft pflegen und Rötungen und Reizungen vermeiden – denn nur dann kann sich euer kleiner Schatz auf dem Wickeltisch auch entspannen und wohlfühlen. Mit der MABYEN Baby Wundschutz Creme haben wir eine zertifizierte, vegane Creme entwickelt, die die zarte Babyhaut im Windelbereich mit Bio-Ringelblumenextrakt, Bio-Aloe-Vera und Bio-Sheabutter sowie Bio-Kokosöl und Rizinusöl auf natürliche Weise pflegt und schützt, und mit der Formel mit Zinkoxid Rötungen und Irritationen schnell lindern kann. 

 

Ganz wichtig ist es auch, dass ihr euch Zeit nehmt! Das Wickeln sollte nicht als lästige Aufgabe empfunden werden, die – auch wenn sie einem wortwörtlich manchmal ganz schön stinkt – schnellstmöglich abgehakt wird, sondern als intimer, inniger Moment zwischen euch beiden. Das geht natürlich nicht immer im Alltag und vor allem unterwegs, ganz klar, aber versucht euch besonders dann, wenn ihr zu Hause seid, ganz bewusst Zeit zu nehmen und zu lassen.

 

Ja, und dann ist Kreativität gefragt, denn Bonding entsteht durch viele kleine, ganz persönliche oder auch scheinbar nebensächliche Bewegungen, Berührungen und Begegnungen. Findet hier eure eigenen Rituale, die für euch funktionieren und sich gut anfühlen, und die ihr dann immer wieder einbindet – das gibt eurem Baby Sicherheit, beruhigt die Kleinen und bringt euch von ganz alleine einander näher.
Ein paar Tipps und Anregungen haben wir natürlich für euch: 

 

  • Verwöhnt euren kleinen Schatz doch zum Beispiel mit einer Fußmassage nach dem Wickeln, wenn die Kleinen noch mit nacktem Po frei strampeln, indem ihr ganz behutsam ein Füßchen nach dem anderen von der Ferse aus zu den kleinen Zehen hin mit sanftem Druck massiert. Wiederholt das fünf-, sechsmal auf jeder Seite. Wenn das eurem Baby gefällt, könnt ihr dasselbe auch an den kleinen Händchen machen. Eine ausführliche Anleitung zur Babymassage findet ihr übrigens hier.

  • Macht das Wickeln zum Spiel, indem ihr ein Mobile über den Wickeltisch hängt und aktiv in den Vorgang des Wickelns mit einbringt. Die Bewegung lenkt ab und verleiht dem Wickeln einen unterhaltsamen Charakter. Das funktioniert übrigens auch in Form eines Fingerspiels.

  • Singt eurem kleinen Schatz etwas vor oder macht Musik an! Ganz gleich ob Kinderlied oder Lieblingssong, es beruhigt die Kleinen eure Stimme oder Musik zu hören und ihr werdet sehen – es entspannt auch euch!

  • Macht ein paar Turn- oder Yogaübungen mit eurem Baby. Durch sanftes Dehnen oder vorsichtige Bewegungen wie beispielsweise Radfahren mit den Beinchen lockert ihr die Muskulatur und Stimmung und regt nebenbei auch noch die Darmtätigkeit an.

 

Ihr seht, es gibt ganz viele individuelle Wege und Möglichkeit, um die Bindung zu eurem Baby zu stärken. Probiert einfach aus, was euch und eurem Baby gefällt, sich gut anfühlt, euch beide entspannt – und vor allem auch Spaß macht.

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT