HAUSAPOTHEKE FÜR BABYS IM HERBST II

Der Herbst steht vor der Tür und die Tage werden allmählich kürzer und kühler. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit können viele Hausmittel und Naturkosmetika euch als Eltern und eurem Schatz helfen, Beschwerden zu lindern oder vorzubeugen. In unserem ersten Beitrag zur Hausapotheke im Herbst haben wir für Eltern bereits bewährte Tipps zusammengetragen. In diesem Artikel findet ihr noch weitere wertvolle Hausmittel, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

 

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Achtung: Dieser Magazinbeitrag kann keinen Arztbesuch ersetzen. Bitte konsultiert einen Kinderarzt oder Kinderärztin, wenn euer Kind ernsthaft erkrankt ist oder die Beschwerden anhalten!

 

 

Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen können deinem Schatz ganz schön zusetzen. Ein altes Hausmittel sind Zwiebeln, die in einem kleinen Säckchen oder Tuch – ihr könnt auch eine Socke nehmen – die Schmerzen lindern können. Klein gehackt und etwas erwärmt, zum Beispiel in der Mikrowelle, können Zwiebeln eine wahre Wohltat bei Ohrenschmerzen sein. Ein Zwiebelsäckchen hilft nicht nur Babys und Säuglingen, sondern auch größeren Kindern.

 

 

Wind- und Wettercreme bei trockener Haut

Im Herbst und Winter ist die Luft viel trockener. Weil bei Babys die Epidermis noch nicht voll ausgebildet und recht empfindlich ist, müssen wir mit einer intensiven Baby Hautpflege für einen zusätzlichen Schutz der Haut in der kalten Jahreszeit sorgen. Unsere Wind- und Wettercreme für Kinder pflegt die Haut mit veganen Inhaltsstoffen wie Bio-Sonnenblumenöl, Bio-Rizinusöl und Bio-Aprikosenkernöl und sorgt so dafür, dass Gesicht und Hände auch im Winter vor der Kälte und trockenen Luft geschützt und mit Feuchtigkeit versorgt sind. Tragt einfach eine kleine Menge vor jedem Spaziergang im Gesicht und auf den Händchen auf, also auf den Hautstellen, die frei an der Luft sind. Dabei ist die Creme wie alle Produkte unserer Babypflege hautberuhigend und ohne Duftstoffe – ein pflegender Kälteschutz für Wind und Wetter.

 

Sanfte Wärme und Massage bei Bauchschmerzen

Wenn euer Baby Bauchschmerzen, Blähungen oder Koliken hat, kann dies verschiedene Ursachen haben. Etwas Wärme durch ein Kirschkernkissen kann eurem Schatz die Schmerzen nehmen. Auch eine sanfte Massage mit etwas Baby Bio-Mandelöl kann dabei helfen, die Verdauung anzuregen. Wichtig ist, dass ihr den Bauch eures Babys im Uhrzeigersinn massiert, so kann die Luft im Bauch ihren Weg nach draußen finden. 

 

Schmerzen beim Zahnen lindern

Viele Babys spüren beim Zahnen Schmerzen oder Juckreiz – keine leichte Zeit. Um eurem Baby den Druck zu nehmen, bietet etwas zum Beißen und Kauen an. Manche Kinder möchten lieber auf etwas Hartem herumkauen – hier könnt ihr euer Baby unter Aufsicht auf einer Möhre oder einem speziellen Beißring kauen lassen. Mag dein Baby lieber etwas Weiches, kannst du einen kalten Waschlappen anbieten. Der Juckreiz kann durch eine sanfte Massage des Zahnfleischs gelindert werden. Sollte das Zahnfleisch deines Babys gerötet sein, kann Kamillentee die Entzündung lindern. Tupfe den Tee vorsichtig mit einem Wattepad auf das Zahnfleisch auf. Noch mehr Tipps zum Thema Zahnen beim Baby findest du hier.

 

Fieber senken

Das Immunsystem von Babys ist noch nicht so stark wie das von Erwachsenen, daher machen Babys und kleine Kinder viel häufiger Infekte durch. Die kleinen Körper reagieren dann oft mit Fieber, darum musst du nicht bei jeder erhöhten Temperatur fiebersenkende Maßnahmen ergreifen. Doch ab einer Temperatur von etwa 38,5 Grad solltest du mit Hausmitteln wie diesen das Fieber senken: Feuchte Wadenwickel und ein nasser Lappen auf der Stirn kühlen den kleinen Körper gut herunter. Auch die Unterarme kannst du mit einem feuchten Lappen sanft abreiben und diesen auch auf die Handgelenke deines Schatzes legen. Ganz wichtig bei Fieber: Ausreichend trinken! Biete deinem Kind daher alle 30 Minuten etwas zu Trinken an, sodass der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden kann.

  

Feuchte Handtücher gegen trockene Luft

Gerade im Winter ist die Zimmerluft durch das Heizen besonders trocken. Wenn dein Baby unter Husten leidet, ist es ratsam, die Luft zu befeuchten – wer keinen Luftbefeuchter zu Hause hat, kann auch feuchte Handtücher auf die Heizung legen. Achtet aber trotzdem darauf, dass es nicht zu warm im Zimmer wird und ihr regelmäßig lüftet.

 

Muttermilch bei Schnupfen

Herbst und Winter sind Schnupfenzeit und gerade für die Kleinen kann es ganz schön anstrengend sein, nicht richtig atmen zu können. Bevor ihr bei Schnupfen zu Mittelchen aus der Apotheke greift, könnt ihr euer Baby zunächst mal mit etwas ganz Natürlichem behandeln: Muttermilch. Träufelt vorsichtig etwas Muttermilch in die Nasenlöcher, die Inhaltsstoffe wirken beruhigend und abschwellend auf die Schleimhäute. Wenn die Nase stark verstopft ist, könnt ihr auch spezielle Nasentropfen verwenden. Wer nicht stillt, kann auch einfach einen sogenannten Nasensauger nehmen. Den erhaltet ihr in der Apotheke oder Drogerie.

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