WENN DIE ERSTEN ZÄHNCHEN KOMMEN

Zum Tag der Zahngesundheit am 25. September schauen wir auf die Zähnchen der Babys und erklären euch, wie ihr das Zähneputzen als Routine in euren Alltag einbinden könnt und worauf ihr beim Putzen achten solltet. Damit aus dem ersten kleinen Zahn später ein strahlendes und gesundes Lächeln wird.

 

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Der erste Zahn – die ersten Zahnschmerzen

Die ersten Zähnchen von deinem Kind brechen meist zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat durch – und das kann für euer Baby ganz schön unangenehm sein. Anzeichen können ständiges Schreien, rote Bäckchen und vermehrte Speichelproduktion sein. Außerdem möchten zahnende Babys viel herumkauen und stecken dazu auch öfter ihre Händchen in den Mund – bietet eurem Baby hier am besten einen Beißring oder eine Veilchenwurzel an. Gegen die Zahnschmerzen kann auch eine vorsichtige Massage des Zahnfleischs oder eine Fußreflexzonenmassage helfen. Probiert einfach mal aus, was eurem Kind gefällt. Manche Babys leiden während des Zahnens aber auch unter Fieber, Durchfall oder einem wunden Po


Wie wird das Zähneputzen zur Routine?

Bereits mit dem ersten Zahn sollte eine Zahnputzroutine zu eurem Alltag gehören. Auch wenn du gerade noch stillst, ist das Zähneputzen wichtig, denn die Muttermilch enthält Zucker, der die Milchzähne angreift. Damit sich dein Baby auch wohlfühlt, verbinde das Zähneputzen am besten mit einer entspannten und angenehmen Atmosphäre und nimm dir ausreichend Zeit. Ihr könnt euren Schatz auch prima vor dem Putzen mit einer sanften Massage entspannen und währenddessen ein Lied vorsingen. Stützt dann das Kinn mit der Hand und zieht vorsichtig die Unterlippe nach unten – die ersten Milchzähne sind meist die unteren Vorderzähne – dann könnt ihr mit der Bürste, dem Wattestäbchen oder dem Fingerling die Zähnchen reinigen. 


Womit soll geputzt werden?

Wie gerade schon erwähnt, könnt ihr, gerade bei dem ersten Zahn, ein angefeuchtetes Wattestäbchen oder einen speziellen Fingerling verwenden, der mit sanften Borsten versehen ist. Alternativ und ab weiteren Milchzähnen könnt ihr auch eine spezielle Babyzahnbürste benutzen, die mit ihren weichen Borsten und dem kleinen Kopf genau richtig für die ersten Zähne deines Babys ist. Nach etwa zwei Monaten sollten Babyzahnbürsten ausgewechselt werden. Eine reiskorngroße Menge an Babyzahncreme genügt, achtet darauf, dass sie Fluorid enthält, solltet ihr keine Fluoridtabletten geben – das ist wichtig für die Kariesprophylaxe.


Gesunde Ernährung für gesunde Zähne

Wahrscheinlich weiß jedes Kind, dass Zucker den Zähnen schadet –  trotzdem wollen wir es an dieser Stelle noch einmal erwähnen, denn Zucker ist manchmal nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Gerade wenn die Kleinen keine Lust auf langweiliges Wasser haben, greifen viele Eltern gern zu Säften, in denen leider viel Zucker in Form von Fruktose steckt. Viel besser und mindestens genauso lecker sind ungesüßte Tees wie unser Baby Träumchentee oder Baby Bäuchleintee. Die Bio-zertifizierten Tees enthalten natürliche, wohltuende Zutaten wie Bio-Lemongras und Bio-Fenchel und können sogar abends beim Entspannen und Einschlafen helfen oder den Bauch von deinem Baby beruhigen. Auch in verarbeiteten Lebensmitteln findet sich leider häufig Zucker, der jedoch nicht unbedingt als solcher zu erkennen ist. Schaut am besten auf die Zutatenliste: Zucker kann dort auch als Fruchtsüße, Dextrose, Glukosesirup, Magermilchpulver, Malzextrakt oder Weizendextrin auftauchen. Es gibt unzählige Namen, unter denen Zucker in Lebensmitteln versteckt wird, mit ein bisschen Übung durchschaut man die Tricks und man kann solche Lebensmittel meiden oder reduzieren.


Ihr seid Zahnputz-Vorbild

Damit dein Baby einmal ganz selbstverständlich und mit Spaß zur Zahnbürste greift, mach es einfach vor. Kinder lernen viel mehr über euch als Vorbilder, als ihr glauben mögt. Darum: Lasst eure Kinder beim Zähneputzen zuschauen oder putzt alle gemeinsam. Damit auch der Besuch bei der Zahnärztin ganz selbstverständlich ist und sich keine Angst entwickelt, nehmt eure Kleinen doch einfach zu eurem Termin mit. Oder leiht euch ein Buch aus, mit dem ihr spielerisch die Umgebung der Praxis und die Zahnuntersuchung erklären könnt. So wird die Freude auf den ersten Kinder-Zahnarztbesuch vielleicht sogar größer. 

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