WIR SIND SCHWANGER! - WIE EIN KLEINES LEBEN ENTSTEHT - DAS ERSTE TRIMESTER

Was passiert eigentlich während einer Schwangerschaft? Um das zu erklären, haben wir uns gedacht, dass wir euch auf die Reise “unserer” (leider fiktiven) Schwangerschaft mitnehmen. Pünktlich zum neuen Jahr sind wir von MABYEN also schwanger geworden und erklären euch nun, was rückblickend im ersten Trimester passiert ist.

 

 

 

 

Drei Monate tragen wir also nun schon das kleine Leben in uns. Wir könnten kaum glücklicher sein und blicken erwartungsvoll und voller Vorfreude auf unsere beginnende Schwangerschaft – und natürlich auf den kleinen Menschen, der da in uns wächst. Nach den ersten zwölf Wochen teilen wir die Freude nun auch mit Familie und Freunden und können uns so richtig auf das kleine Wesen freuen, da das als kritisch geltende erste Trimester nun vorüber ist. Was in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft geschehen ist und was wir nach diesem ersten Trimester in Angriff nehmen sollten, lest ihr hier.

Bis wir bemerkt haben, dass wir schwanger sind, ist natürlich ein bisschen Zeit vergangen. Während sich unser Körper schon in den ersten Stunden und Tagen auf den Nachwuchs vorbereitet hat, haben wir die ersten Anzeichen erst viel später bemerkt. Besonders die Hormonumstellung setzt uns ganz schön zu – morgendliche Übelkeit, Stimmungsschwankungen und Müdigkeit begleiten uns erst mal, sind aber ganz normal. 



Da man den Tag der Befruchtung nicht genau bestimmen kann, wird der erste Tag nach der letzten Periode als Beginn der Schwangerschaft festgelegt. In den ersten beiden Wochen waren wir also genau genommen noch gar nicht schwanger, da das natürlich erst zum Zeitpunkt des Eisprungs geschehen kann.

Mit jeder Woche merkten wir, wie sich unser Körper mehr und mehr verändert. Vom Spannungsgefühl in der Brust über Sodbrennen und Schwindel bis hin zum berühmten Heißhunger – das Baby machte sich bereits in den ersten Wochen ganz schön bemerkbar. Aber nicht nur unser Körper veränderte sich, auch das kleine Würmchen entwickelte sich ganz schnell. Umringt von mehr und mehr Fruchtwasser und Plazenta wuchs auch ein kleines Herz heran und begann schon sehr bald zu schlagen. Am Ende des zweiten Monats hatten sich bereits Knochen, Organe, erste Gesichtszüge und Gliedmaßen gebildet. 

 

In den letzten Wochen hat sich unser Baby immer weiter entwickelt und nun kann es sogar schon lächeln, am Daumen lutschen und gähnen. Auch den mit feinen Haaren bedeckten Kopf dreht unser Nachwuchs schon ganz neugierig und das kleine Herz schlägt nun doppelt so schnell wie unseres. Kaum vorstellbar, da der kleine Schatz noch so winzig wie eine Aprikose ist. 

 

Damit es dem Baby gut geht, achten wir auf unsere Ernährung. Besonders Folsäure ist jetzt wichtig für die Entwicklung. Außerdem sollten wir wegen des Risikos der Toxoplasmose auf rohes oder halbgares Fleisch und Fisch verzichten und auch Rohmilchprodukte wie Feta oder Camembert gehören nun nicht mehr auf unseren Speiseplan. 

 

Eine Schwangerschaft bringt auch einige Formalitäten mit sich. Von der Hebammensuche bis hin zum Standesamt und Kindergeld – in unserem Artikel „Checkliste für die Schwangerschaft” findest du wertvolle Tipps von Baby Plannerin Catherine. Die wichtigsten Punkte haben wir darin zusammengefasst.

 

Was jetzt zu tun ist

 

Nachdem wir unsere Schwangerschaft bemerkt haben, haben wir einen Termin bei unserem Gynäkologen bzw. unserer Gynäkologin gemacht. Die erste Untersuchung erfolgt meist ab der fünften Schwangerschaftswoche – die Ergebnisse werden in unserem Mutterpass festgehalten. Mehr Infos findest du in unserem Artikel zu den Untersuchungen in der Schwangerschaft.

 

Damit wir auf der sicheren Seite sind, sollten wir bereits jetzt eine Hebamme suchen, die uns während der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der ersten Zeit mit dem Baby begleitet.

 

Da wir unsere Schwangerschaft nun nicht länger für uns behalten, sollten wir auch unserem/unserer Arbeitgeber/in – in diesem Fall sind wir das natürlich selbst ;) – die Neuigkeiten mitteilen, damit er/sie sich darauf einstellen – und die Kollegen sich mit uns freuen können.

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