ZUM INTERNATIONALEN HEBAMMENTAG

Die Arbeit, die Hebammen leisten, ist unbezahlbar.
Hebammen geben wertvollen Rat, zeigen praktische Tipps und haben immer ein offenes Ohr für eure Fragen, Sorgen und Ängste – zur Not auch in der Nacht oder am Wochenende. 

 

 

Am 5. Mai ist Internationaler Hebammentag.
Wir von MABYEN wollen das zum Anlass nehmen und euch einen Einblick in den Arbeitsalltag unserer stillen Heldinnen gewähren.

Daher haben wir unsere Hebammen aus unserer MABYEN Community nach ihren schönsten, schwierigsten, aufregendsten und auch traurigsten Erlebnissen befragt.

 

Sophie @xmidwifetobe

Eine der schönsten Geburten, die ich je begleiten durfte war gemeinsam mit einem Paar, die schon viele Jahre auf ihr drittes Kind gewartet haben. Als die Kleine da war und auf Mamas Brust gelegt wurde, sagten sie immer wieder: „wir sind so froh, dass du endlich bei uns bist, wir haben dich so vermisst“ bei uns allen liefen die Tränen. Bei Mama und Papa voller Glück und Dankbarkeit und bei uns, weil der Moment so einzigartig und herzerfüllend war.

 

 

 

Marie-Luise (@Midwife_to_be)

Mein prägsamstes Erlebnis: Ich habe in meiner Ausbildungszeit bereits zwei vorzeitige Plazentalösungen erlebt... eine davon ging gut aus, die andere nicht. So etwas zeigt einem immer, dass man den Ausgang nie in der Hand hat, aber mit viel Aufmerksamkeit und einer guten Betreuung kann man immer versuchen, die Situation in eine bessere Richtung zu lenken.

 

 

 

 

Luise (@abenteuer_hebamme)

Auch nach vielen hundert Geburten ist doch jede einzigartig. Noch besonderer wird das Ganze, wenn die werdende/n Mutter/Eltern einem total sympathisch ist/sind und man sich auf Anhieb versteht. Eine ganz besondere Ehre ist es allerdings, wenn man diesen einmaligen Moment mit einer langjährigen Freundin teilen darf! Ihr erster Sohn kam per Kaiserschnitt während meiner Elternzeit zur Welt... Diesmal könnte es klappen: bestimmt mit mir und hoffentlich spontan!? Und so ging Ende März ein kleiner Jugendtraum für uns in Erfüllung.

Absolut unbeschreiblich ist es für mich noch immer, wie unheimlich dankbar meine Freundin mir ist!!! Dankbar für diese tolle Geburt und dafür, dass wir das gemeinsam erleben durften!

Viel zu selten gibt es Fotos von mir im Kreißsaal. Über diesen friedlichen Schnappschuss freue ich mich daher total.

Übrigens wird dieser hübsche kleine Kerl mein Patenkind werden.

  

 

 

Nancy (@_nancyhlr_)

Nachts, wenn die Mütter zwischen den Stillmahlzeiten mal ein wenig schlafen wollen & der Kreißsaal leer ist, kommen wir Hebammen auf unsere Kosten. Denn dann ist Baby-Kuschelzeit. Wir nutzen diese Momente, um den Kindern trotzdem das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind. Dann werden sie umhergetragen oder dürfen im Wiegegriff mit uns dem Getummel der Nacht-Hebammen lauschen. So können die Mütter ein wenig zur Ruhe kommen und wir einem wunderbaren Teil der Hebammenarbeit nachkommen. Denn Babys kuscheln gehört zum Beruf. Obwohl es auch immer wieder schön ist, sie nach gegebener Zeit in die Arme der Eltern entlassen zu können.

 

 

 

 Jenny (@Hebamme_jenny)

 

Ich liebe es die Babys beim groß werden begleiten zu dürfen. Gerade im ersten Monat passiert so viel..... #Hausbesuch

 

 

 

 

Sarah (@midwifehappiness)

 

Ich habe 4 Monate Praktikum im Kreißsaal hinter mir (Jan-April 2019).

Ich war Zeugin von genau 69 Geburten. 50 natürliche Geburten, 19 Sectios. Jede einzelne davon auf ihre Art wundervoll & besonders. Mal problemlos, mal ganz schnell (ein Baby kam beinahe mit mir alleine zur Welt), mal mit Schwierigkeiten, mal endeten geplante natürliche Geburten als Sectio. Aber so viele gesunde neue Leben, die auf die Welt gekommen sind und es war eine unglaubliche Ehre für mich dabei zu sein. Ich war oft mit den wehenden Frauen alleine und habe dann auch bei der Geburt mit anpacken dürfen. Räume zur Geburt vorbereiten, veratmen, Hände halten, Getränke/nasse Tücher bringen, massieren, ablenken, beruhigen, stützen, saubermachen, der Hebamme assistieren, bei Sectios das Baby vom Arzt entgegennehmen.

Was ich gelernt habe? Einiges! Aber vor allem, dass Geduld in der Geburtshilfe sehr wichtig ist (etwas, das in vielen Krankenhäusern verloren gegangen ist, weil man keine Zeit mehr hat, unter Druck steht & es zu wenig Hebammen gibt).

 

 

 

Lena (@Rsh_lena)

Meine erste Geburtsbegleitung. II.para - die Frau hatte ihre erste Geburt negativ in Erinnerung, ihr hat die Betreuung gefehlt und das Kind kam mit kristallern und VE auf die Welt.

Als diese Frau nun mit vielen neuen Erwartungen bei uns im Klinikum entbinden wollte, habe ich die Ruhe und Zeit bekommen, um die Frau rund um zu betreuen. Ich konnte ihr von Beginn bis zur Geburt des Kindes beistehen. Wir haben gemeinsam veratmet, ich konnte ihr den Rücken massieren, wir haben jegliche Positionen ausprobiert. Ihr Mann hatte ganz viele Fragen und ich habe ihm in den Wehenpausen alles erklärt. Am Ende gab es doch ein paar Probleme und nach einem pathologischen CTG wurde das Baby, wie ihr Erstes, mit kristellern und VE auf die Welt geholt.

Doch diesmal war für sie trotzdem alles anders. Bei ihrer Entlassung kam sie zu mir und überreichte mir die ersten Fotos von ihrem Baby und hat sich von Herzen bedankt, mit den Worten „Sie haben genau den richtigen Beruf gewählt, bitte machen Sie weiter so. Ich habe mich so wohl und gut betreut gefühlt. Durch die Unterstützung werde ich die Geburt meines zweiten Sohnes immer positiv in Erinnerung behalten.“

 

 

 

 

 

Tobi (@heb.tobi98)

Kreißsaal - ein Ort der Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz.

Als Hebammen treffen wir auf extrem unterschiedliche Menschen. Egal ob von der Herkunft, Hautfarbe oder der sexuellen Orientierung. Wenn Mama und Papa, Mama und Mama, oder auch Papa und Papa glückliche Eltern werden.

 

 

 

Mone (@privatemidwife)

„Du hast ja so einen schönen Job.“ - jede Hebamme kennt diesen Satz & ich glaube, die meisten würden unterschreiben, dass man diesen Satz nicht mehr hören kann. Jeden Tag bester Laune sein, auch wenn man eigentlich keine gute Laune hat. Eigene Wehwehchen ausblenden, obwohl man mal wieder von Migräne gequält wird. Verständnis zeigen, obwohl man sich nur an den Kopf packen könnte. Werte & Ansichten respektieren, obwohl man am liebsten schreien würde. Ja, manchmal ist 'Hebamme' sein alles andere als wunderschön, aber in einer Gesellschaft die diesen Beruf als 'sooo schön' ansieht, ist es schwer sich offen & ehrlich auch einfach mal einzugestehen, dass man genervt ist. Von der Arbeit, von manchen Frauen, vom Schichtdienst & dem Gesundheitssystem.

 

 

 

Cathrin (@Mitzeeundteha)

Hausgeburten. Meine Leidenschaft.

Seit über vier Jahren begleite ich nun Hausgeburten und ich würde mich nie anders entscheiden - für mich ist es der sicherste und entspannteste Ort, sein Baby auf die Welt zu bringen. Leider existieren viel zu viele unwahre Geschichten und Vorurteile gegenüber der Hausgeburt, das macht mich traurig und manchmal wütend.

Und nein, nach einer Hausgeburt braucht man den Raum nicht neu ausmalen und ja, ich mache nach der Geburt alles sauber, damit Mama, Papa und ihr Baby in Ruhe kuscheln können. Wir haben Notfallmedikamente und haben ein genaues Notfallmanagement, wir machen regelmäßig Schulungen und Fortbildungen, um immer auf dem neuesten Wissensstand zu sein, wir tauschen uns gegenseitig aus, wir arbeiten zusammen, wir kennen unsere Grenzen, wir vertrauen in die natürliche Frauenkraft.

Für alle, die aus medizinischen Gründen nicht zu Hause gebären dürfen oder die Geburt zu Hause abgebrochen werden muss: ich bin dankbar über jeden Kreißsaal und jede Klinikhebamme!! Ich liebe meinen Beruf!

 

 

 

Christiane (@Hebamme_christiane)

..Ach, wie gerne werde ich um 2:00 Uhr mit Wehen oder Blasensprung angerufen und geweckt. Eigentlich schläft man doch nachts, aber nicht als Hebamme. Meist hüpfe ich nach dem Telefonat unter die kalte Dusche, putze mir die Zähne und düüüse in den Kreißsaal. Zum Haare kämmen kam ich wohl nicht mehr, wenn alle Babys da sind, zumindest meine, hoffe ich auf eine RUHIGE Nacht.

 

 

 

 Elisabeth (@hebamme_elisabeth)

Hebamme sein ist für mich viel mehr als ein Job, wahrlich meine Berufung!! Meine Herzensangelegenheit ist es, Frauen und Familien bestmöglich auf die Geburt und die Zeit danach vorzubereiten, sie in ihrer Kraft und in ihrem Vertrauen in sich und in die Natur zu stärken und sie die ersten Schritte mit dem Baby zu begleiten!
Denn es ist nicht egal, wie wir geboren werden!!!!!
Es ist viel mehr als Hechelübungen, Bauchstreicheln und Babybaden. Es ist eine unglaubliche Verantwortung, es ist unglaublich viel Energie und ganz viel Zeit, die Hebammen rund um die Uhr, rund um die Welt investieren!
Die Welt braucht Hebammen mehr denn je! Darum... Lasst uns am Internationalen Hebammentag auf die Wichtigkeit der Hebammen aufmerksam machen - den jede Frau sollte das Recht auf Hebammenbetreuung haben!

 

  

 

Lisa (@kleinerzauber)

Für uns Hebammen ist es ein Kontrollblick auf die Waage. Für Familien ein aufregender kleiner Moment, gleich zu erfahren, wie viel das eigene Kind wiegt. Auch diese Anzeige auf der Waage hat sowohl die Mama als auch mich breit Lächeln lassen.

 

  

 

Wir bedanken uns dafür, dass ihr eure Erfahrungen mit uns geteilt und uns einen sehr persönlichen Einblick in euren nicht immer einfachen Alltag gewährt habt.

Daher wollen wir heute auch nicht nur Danke sagen, sondern machen uns für eine langfristige Unterstützung und Zusammenarbeit stark. 

Mit dem MABYEN Hebammenprogramm wollen wir zusammen mit euch Hebammen junge Eltern und Familien in den ersten Monaten begleiten und unterstützen.

 

Wenn ihr euch in unserem Hebammenprogramm registriert, profitiert ihr neben dem Wissens- und Erfahrungsaustausch außerdem von unseren Produkten, Umsatzbeteiligungen und weiteren Prämien, Events und Fortbildungskursen.

 

Du bist selbst Hebamme oder kennst eine Hebamme, die gut in unsere Community passen würde? Dann melde dich hier an und werde Teil unserer Gemeinschaft!

Wir freuen uns auf dich!
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