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Mineralischer Filter vs. chemischer Filter - Wo ist der Unterschied?
Wirksame Sonnencremes basieren auf zwei Wirkmechanismen:
- Mineralische Filter bestehen aus Zinkoxiden, die sich als leicht weißlicher Film auf die Haut legen. UV-Licht wird abgeblockt, bevor es die Hautzellen schädigen kann.
- Chemische Filter dringen in die oberen Hautschichten ein und wandeln das UV-Licht in unschädliche Wärme um.
Für Babys wird generell kein Aufenthalt in der Sonne empfohlen. Lässt es sich nicht vermeiden, sind mineralische Sonnencremes mit ihrer physikalischen Wirkweise sanfter zur sensiblen Babyhaut.
Kaum scheint etwas länger die Sonne, schon stellt sich euch als Eltern bestimmt die Frage nach dem geeigneten Sonnenschutz. Der sollte möglichst hautfreundlich sein, dabei aber sicher vor UV-Strahlung schützen und sich leicht auftragen lassen.
Im Handel unterscheiden sich Sonnenschutzcremes in der Regel aufgrund ihrer Wirkungsweise: chemisch oder physikalisch (mineralisch). In diesem Beitrag stellen wir beides vor und zeigen euch, worauf es bei der Auswahl des richtigen Sonnenschutzes ankommt.
Wie funktionieren chemische und physikalische Filter als Sonnenschutz?
Beide schützen die sensible Haut vor zu starker Sonnenstrahlung, die auf Dauer die Haut schädigen kann. Dabei wirken sie aber grundsätzlich unterschiedlich.
Chemische Filter kurz erklärt
Sonnencremes mit chemischem Filter dringen in die oberen Hautschichten ein. Dort wandeln sie das eindringende UV-Licht in unbedenkliche Wärme um.
Chemische Filter sind in der Regel:
- nach 20 bis 30 Minuten Einwirkzeit wirksam.
- unsichtbar auf der Haut, damit ideal unter Make-up oder Körperteilen mit stärkerer Behaarung.
- bis LSF 50 erhältlich.
- laut Sonnencreme-Tests gut verträglich für Kinder und Erwachsene.
Mineralische Filter kurz erklärt
Im Gegensatz zu chemischen Filtern dringen Sonnencremes mit physikalischen Filtern nicht in die Hautschichten ein. Sie bestehen aus Mineralien wie Zinkoxid, die sich als physikalischer Schild auf die Hautoberfläche legen.
Das erzeugt den sogenannten Weißel-Effekt, das heißt, es bleibt ein leichter weißlicher Film auf der Haut zurück.
Mineralische Sonnencremes sind
- sofort wirksam.
- In der Regel sichtbar auf der Haut, weil sie einen physikalischen Schutz direkt auf der Hautoberfläche bilden.
- bis mind. LSF 50 erhältlich.
- laut Sonnencreme-Tests die optimale Lösung für sensible Baby- und Kleinkinderhaut.
MABYENs Baby & Kids mineralische Sonnencreme ist zudem wasserfest, NATRUE-zertifiziert, vegan und ultra sensitiv formuliert.
Ist ein mineralischer oder ein chemischer Filter besser?
Grundsätzlich empfiehlt das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit, dass Babys im ersten Lebensjahr möglichst gar keiner direkten Sonne ausgesetzt sein sollten.
Aber spätestens mit einem älteren Geschwisterkind wird diese Idealvorstellung schwierig, sodass ein guter Sonnenschutz die Haut eures Lieblings schützen sollte, sobald ihr nach draußen geht.
Mineralische Sonnencremes können in der Regel ab Geburt genutzt werden. Wichtig: Vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt ist die Babyhaut besonders sensibel und muss sich erst auf die vielen Umwelteinflüsse einstellen. Ultrasensitiv formulierte und NATRUE-zertifizierte mineralische Sonnencreme wie die Baby & Kids Sonnencreme von MABYEN sollte in diesen allerersten Wochen trotzdem nur dann genutzt werden, wenn sich Aufenthalte draußen bei hohem UV-Index nicht vermeiden lassen.
Nach den ersten Wochen ist die mineralische Sonnencreme die sichere Option, um euren Schatz sicher und geschützt zu wissen,
Sonnencremes mit chemischem Filter liefern je nach Formulierung und ausgewählten Lichtschutzfaktor einen ähnlich guten Schutz vor UV-Strahlung. Sie dringen allerdings in die Hautoberfläche ein, was die sich entwickelnde Hautbarriere von Säuglingen stören kann.
☀️ 3 Tipps für das richtige Eincremen
Tipp 1: Ausreichende Menge verwenden
Verwende eine ausreichende Menge. Ein kleiner Klecks reicht nicht aus. Verwende stattdessen pro Körperregion (Arme, Beine, Oberkörper, Hals und Kopf) mindestens die Menge mineralischer Sonnencreme, die auf einen ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger passt.
Tipp 2: Denk ans Nachcremen
Denkt ans Nachcremen! Der Lichtschutzfaktor verlängert zwar den Eigenschutz der Haut, die Schutzwirkung der Sonnencreme baut sich aber durch den Kontakt mit Sand und Wasser oder durchs Schwitzen ab. Deshalb ist es wichtig, nach jedem Abtrocknen oder nach sportlicher Aktivität erneut Sonnencreme aufzutragen. Die Faustregel sagt: Mindestens alle 1-2 Stunden nachcremen. Die Schutzwirkung der Sonnencreme lässt sich allerdings nicht unendlich verlängern. Gerade Babys und Kleinkinder sollten sich generell eher im Schatten aufhalten und die Mittagshitze ganz vermeiden.
Tipp 3: Einwirkzeit beachten
Beachte die Einwirkzeit. Sonnencremes mit chemischem Filter haben eine Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten. Erst danach entwickeln sie ihre volle Schutzfunktion. Mineralische Sonnencremes sind dagegen sofort aktiv gegen UV-Strahlung. Wenn du selbst eine Sonnencreme mit chemischem Filter bevorzugst, cremst du dich am besten zuerst ein, bevor es mit Baby und Kleinkind nach draußen geht. Bis du euren Liebling mit mineralischem Sonnenschutz versorgt hast, ist auch deine Sonnencreme aktiv und bereit für den Sonnenschein.
Unser Fazit für dich
Physikalische (mineralische) Sonnencremes legen eine Schutzschicht aus Mineralien wie Zinkoxiden auf die Haut, ohne dabei die oberen Hautschichten zu durchdringen. Sie hinterlassen einen leichten Weißeleffekt auf der Oberfläche.
Sonnencremes mit chemischem Filter ziehen dagegen nach dem Eincremen in die oberen Hautschichten ein, um die UV-Strahlung in Wärme umzuwandeln. Sie haben eine längere Einwirkzeit, sind insgesamt aber gleich wirksam wie mineralische Sonnencremes.
Für die sensible und wesentlich dünnere Babyhaut empfiehlt sich ein mineralischer Sonnenschutz, der nicht in die empfindsame Haut eindringt.

