BABY ON BOARD - ERSTE AKTIVITÄTEN MIT KIND

Plötzlich seid ihr eine Familie und alles ist anders!

Die ersten Tage und Wochen nach der Geburt können ganz schön überwältigend sein, denn von heute auf morgen kommt euer bisherigen Rhythmus völlig durcheinander, ihr schlaft weniger, müsst euer Baby zum ersten Mal wickeln, stillen und nebenbei stellt sich auch euer Körper hormonell wieder um – das alles ist körperlich und emotional anstrengend. Kein Wunder, dass viele junge Mütter daher erstmal die Wohnung tagelang nicht verlassen, die Hilfe des Papas, der frisch gebackenen Großeltern und der Hebamme dankbar annehmen und froh sind, wenn sie die Zeit zum Haare waschen finden.

 

Unternehmungen mit Baby, Mama mit Baby am Strand

 

Das ist ganz normal und ihr werdet sehen, dass ihr nach den ersten
zwei, drei Wochen mit Baby eine neue Routine findet, die Kräfte langsam
wiederkehren und die Lust wächst, etwas zusammen mit eurem Schatz zu erleben und gemeinsam die Welt zu entdecken.
Was darf man mit einem Baby unternehmen und ab wann, was tut Mutter und Kind gut? Wir geben euch in diesem Artikel Tipps für die ersten Aktivitäten mit Kind.


Raus an die frische Luft

Egal ob euer Baby im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter zur Welt kommt: Ihr dürft sofort mit den Kleinen nach draußen, wenn ihr euch danach fühlt. Die frische Luft und Bewegung tun euch genauso gut wie eurem Baby, der alte Irrglaube an die Gefahren der Umwelt für euer Kind ist längst überholt und heutzutage wird nur noch in Ausnahmefällen wie zum Beispiel bei Frühgeburten dazu geraten, die ersten Wochen mit dem Baby zu Hause zu bleiben.
Achtet auf die richtige, der Jahreszeit angemessene Kleidung für euer Baby und macht im Zweifel den Temperatur-Check im Nacken – ist der Nacken angenehm warm, fühlt sich euer Schatz pudelwohl, ist er schwitzig oder zu kalt, solltet ihr eine Schicht aus- oder anziehen.
Lasst es langsam angehen und dreht zunächst eine kleine, kurze Runde von etwa 15-30 Minuten in der Nachbarschaft und steigert Dauer und Entfernung dann nach und nach, wenn ihr euch sicher damit fühlt.


Annas Tipp
Am besten geht ihr direkt nach dem Stillen spazieren, damit euer Schatz nicht gleich wieder Hunger bekommt. Meist schlafen die Kleinen gut gesättigt dann auch schnell und zufrieden ein.

Einkaufen gehen und Besorgungen machen

Der Gang zum Supermarkt und das Erledigen von Besorgungen mögen nicht zu den spannendsten Aktivitäten zählen, können aber am Anfang mit Kind eine Herausforderung sein und sollten daher bewusst „geübt” werden. So bekommt ihr langsam ein Gefühl dafür, wie viel Zeit diese Alltagsaktivitäten mit Baby in Anspruch nehmen, was ihr alles im Kinderwagen dabei haben müsst, um für alle Fälle gewappnet zu sein, und was euer Schatz mag und was nicht.


Freunde treffen und Besuch einladen

Nach der Geburt dreht sich erstmal alles nur um das Baby, ganz klar. Es ist aber wichtig, dass ihr dabei nicht vergesst, an euch selbst zu denken und auch die Dinge mit in den neuen Alltag zu integrieren, die euch gut tun – und dazu zählen vor allem auch eure sozialen Kontakte. Die kommen oft zu kurz, wenn das Baby erstmal da ist. Ein Spaziergang mit der besten Freundin, ein Picknick im Park, ein Besuch im Café oder aber ihr ladet euch die Freunde oder Verwandten einfach nach Hause ein – eure Freunde und die Familie freuen sich garantiert, euren Schatz kennenzulernen und wachsen zu sehen, und ihr selbst werdet auch sehen, wie gut es tut, eure Bekannten zu sehen – und vielleicht auch mal für ein, zwei Stunden über andere Dinge zu sprechen.
In eurem Freundeskreis sind noch andere junge oder sogar frisch gebackene Mütter und Väter? Umso besser! Der Austausch mit Freunden oder Bekannten, die gerade Ähnliches erleben und durchmachen, ist immer gut, um eigene Ängste, Sorgen und Freuden zu teilen.


Play Dates, Still- und Krabbelgruppen 

Genauso wichtig wie für euch selbst sind die sozialen Kontakte auch für die Kleinen. Denn auch wenn Babys noch nicht aktiv miteinander kommunizieren oder richtig miteinander spielen können, nehmen sie einander wahr und beginnen beispielsweise auch schon ab einem Alter von etwa neun Monaten einander nachzuahmen oder Bewegungen nachzumachen.
Und noch dazu sind Play Dates mit anderen jungen Familien, Still- oder Krabbelgruppen, die in vielen Bezirken oder Gemeinden schon für Babys ab drei Monaten angeboten werden, auch für euch als Mutter eine schöne Gelegenheit in Kontakt zu kommen und euch auszutauschen.


Mutter-Kind-Kurse: Pekip, MELBI & Co.

Mutter-Kind-Kurse wie Pekip oder der von unserer Hebamme Anna und Kinderkrankenschwester Miriam entwickelte MELBI Kurs, den ihr im MABYEN Spa in Düsseldorf buchen könnt, richten sich gezielt an die ganz Kleinen und ihre Eltern. So kann der Pekip-Kurs bereits ab einem Alter von nur 4 bis 6 Lebenswochen und spätestens vor Vollendung des ersten Lebensjahres begonnen werden, unser MELBI Kurs ist für Babys ab 6 Monaten geeignet. Beide Kurse zielen darauf ab, die mit verschiedenen pädagogisch abgestimmten Bewegungen, Übungen und Spieleinheiten die Beziehung zwischen euch und eurem Schatz zu stärken und die natürliche Entwicklung der Babys zu unterstützen.

Babymassage, Babyschwimmen & Floating 

Tut euch und eurem Schatz ruhig auch mal etwas Gutes und verwöhnt die Kleinen mit einer entspannenden Massage. In unserem MABYEN Spa könnt ihr euren Schatz von unserer Babymasseurin verwöhnen lassen, in einer Gruppenstunde selbst Massagetechniken erlernen oder euch zu zweit in der Mama-Baby-Kombi entspannen. Und anschließend die Babymassage auch selbst zu Hause zum Ritual werden lassen – das beruhigt die Kleinen, regt den Magen-Darm-Trakt an, stimuliert das Nervensystem und unterstützt euch beim Bonding.


Babyschwimmen und Floating sind ebenfalls schöne und effektive Aktivitäten für euch und euer Baby. Und am Baby-Floating im MAYBEN Spa dürfen sogar schon die ganz Kleinen ab der zweiten Lebenswoche bzw. einem Körpergewicht von 3 kg teilnehmen – und dann fast wie im Mutterleib scheinbar schwerelos im warmen Wasser schweben. Mit unserem Floatingring könnt ihr eure Kleinen auch zu Hause oder ab dem 4. oder 5. Lebensmonat auch im Pool oder an einem See in sicherer, niedriger Tiefe floaten und entspannen lassen.

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