BABY WEINT: SO KANNST DU DEIN BABY BERUHIGEN

Wenn Babys weinen und schreien, kann das viele Ursachen haben. Von Hunger über Schmerz bis hin zur Müdigkeit – welches Bedürfnis dein Baby gerade hat, kannst du teilweise über das Schreien und die Körperhaltung herausfinden. In anderen Fällen bist du vielleicht ratlos und hast keine Ahnung, was deinem Schatz fehlt. Aus welchen Gründen Babys schreien und weinen und wie unsere zertifizierten Produkte wie das MABYEN Baby Bio-Mandelöl und der Baby Bio-Bäuchleintee dabei unterstützen können, erfährst du in diesem Artikel.

 

Baby weint, warum weint mein Baby, Baby schreit, Baby beruhigen



Zunächst sollte man sich vor Augen führen, dass das Schreien bei Babys immer einen Grund hat und kein Kind der Welt schreit, um Mama und Papa zu ärgern. Um uns mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt, können Babys viele verschiedene Signale senden und sich mitteilen. Eines dieser Kommunikationsmittel ist das Schreien. Bleibe also – auch wenn es dir in manchen Situationen schwer fallen mag – immer ruhig und verständnisvoll. Versuche alle möglichen Schrei-Ursachen zu checken. Vielleicht hast du von der Art, wie euer Schatz schreit, schon eine Ahnung, was nicht stimmen könnte. In jedem Fall ist es wichtig, dass du deinem Baby das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibst. Für das Bonding zwischen euch, also der tiefen Bindung, ist es wichtig, dass dein Schatz weiß, dass du für ihn da bist. So kann dein Baby zur Ruhe finden. Alles zum Bonding erfährst du in unserem Beitrag Das 1x1 des Bondings: Was ist es, wann beginnt es und wie funktioniert es?

 

Schreibabys: Wenn die Welt überfordert

Allerdings sind etwa 20% aller Neugeborenen sogenannte Schreibabys, die besonders oft und anhaltend schreien – teilweise stundenlang. Nichts scheint zu helfen und viele Eltern verzweifeln, weil sie ihrem Schatz nicht helfen können und das ständige anhaltende Schreien ihres Säuglings eine Belastungsprobe ist. Schreit ein Baby in den ersten Lebensmonaten ungewöhnlich oft, sollte auf jeden Fall ein Kinderarzt oder eine Kinderärztin aufgesucht werden, um eine Erkrankung bzw. körperliche Schmerzen wie zum Beispiel bei der Dreimonatskolik auszuschließen. Eine Ärztin oder ein Arzt kann auch erkennen, ob dein Baby eine Regulationsstörung hat. Das bedeutet, dass das Kind mit der Welt und ihren Reizen komplett überfordert ist und sich nicht selbst beruhigen kann. Ist das der Fall, sollte der Alltag so ruhig und beständig wie möglich gestaltet werden und alle möglichen Reize so weit es geht, abgestellt werden.

 

Außerdem kann der Besuch bei einer Osteopathin oder einem Osteopathen sinnvoll sein. In der Osteopathie werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert – besonders bei funktionellen Beschwerden kann das helfen. Da bei der Geburt starke Kräfte auf den kleinen Babykörper wirken, kann es zu einer Fehlstellung oder Blockade in beispielsweise der Halswirbelsäule kommen. Ist eine mögliche Fehlstellung behoben, wird es auch deinem Baby besser gehen.

 

Bauchschmerzen bei Babys: Wenn das Bäuchlein zwickt

Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme sind bei Babys nicht ungewöhnlich – dein Schatz lässt euch Eltern durch verschiedene Signale, wie das Schreien, wissen, dass etwas nicht stimmt. Meist reicht der Fliegergriff, um bei Blähungen und einem schmerzendem Bauch zu helfen. Auch eine entspannende Bauchmassage mit unserem zertifizierten, pflegenden Baby Bio-Mandelöl kann Abhilfe schaffen – zudem fördert es das generelle Wohlbefinden, denn durch die zarten Berührungen fühlt sich dein Schatz geborgen. Mit unserem Baby Bio-Bäuchleintee kann außerdem die Verdauung von Babys ab dem vierten Monat sanft unterstützt werden. Die wertvollen Bio-Zutaten, Fenchel, Anis und Kümmel, können bei Bauchweh helfen und schmecken außerdem gut.

 

Wenn Babys Hunger haben

Wohl einer der häufigsten Gründe deines Kindes, sich lautstark bemerkbar zu machen ist Hunger. Oft ballen die Kleinen ihre Hände zu Fäustchen, wenn sie hungrig sind. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass dein Kind Hunger hat. Probiere es einfach aus, mit der Zeit weißt du die Signale deines Babys zu deuten. Generell gilt aber: Besser einmal zu oft stillen, Brei oder Fläschchen anbieten, als dass der Hunger deines Schatzes nicht gestillt wird und es weiter schreit – das bedeutet nämlich auch immer Stress für die Kleinen. Der Grund für das Weinen kann natürlich auch ganz naheliegend sein: Eine volle Windel zum Beispiel – das ist natürlich nicht gerade angenehm für dein Baby, darum solltest du sie schnell wechseln. Auch, um der Gefahr eines wunden Pos entgegenzuwirken.

 

Nähe zu den Eltern: Babys brauchen Geborgenheit

Zu den Grundbedürfnissen eines Babys gehört vor allem auch der Kontakt zu den Eltern. Vielleicht schreit dein Schatz, weil er sich allein fühlt oder Zuneigung braucht. Die Nähe und das Vertrauen zu Mama und Papa ist besonders wichtig und kann durch viele Kuscheleinheiten und wertvoller Zeit zusammen gestärkt werden. Mit Ruhe und Einfühlungsvermögen kannst du dein Kind trösten und beruhigen. Lass dich vom Schreien und Weinen nicht stressen, das ist ganz wichtig, damit dein Baby Entspannung finden kann. Wachen Babys auf, ohne dass jemand da ist, können sich die kleinen Wesen schon mal ganz alleine fühlen – sie wissen ja nicht, dass im Nebenraum jemand auf sie Acht gibt. Am besten gehst du direkt auf deinen Schatz ein und gibst ihm die Liebe und Geborgenheit, die er gerade braucht. Damit schaffst du nicht nur eine Verbindung zwischen euch, sondern stärkst auch das so wichtige Urvertrauen sowie das Bonding. Darüber hinaus wird durch die Körpernähe das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin freigesetzt, das für Beruhigung und ein Wohlgefühl sorgt. 

 

Babys weinen aus Erschöpfung und Müdigkeit

Eine weitere Ursache, warum ein Baby womöglich weint, ist Müdigkeit. Sind Babys und Kinder müde, fangen sie meist an zu quengeln und sich abzuwenden, bevor sie weinen. Dem Müdigkeitsschrei geht oft ein kurzes Jammern voraus, bevor das Schreien stetig lauter wird. Viele Babys fangen auch an zu strampeln, gähnen und blinzeln vermehrt. Eigentlich sollten sie zur Ruhe finden und entspannt einschlafen können, doch sie können es in der aktuellen Situation einfach nicht. Weint dein Baby vor Müdigkeit, dann schaffe eine ruhige und entspannende Atmosphäre, in der dein Schatz schlafen kann. Gedimmtes Licht, Körperkontakt zu dir und der Klang deiner Stimme können deinem Schatz helfen, besser in den Schlaf zu finden. Außerdem kann ein Musselintuch mit dem Geruch von Mama oder Papa fest am Bettchen befestigt werden – so gibst du durch den Geruch das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Eine geregelte Schlafroutine kann außerdem hilfreich sein, denn der tägliche Rhythmus unterstützt deinen Schatz dabei, in den Abendstunden Ruhe zu finden und schafft Vertrauen. In unserem Artikel zum Thema Einschlafen findest du mehr Informationen und Tipps.

Ein Bad am Abend entspannt die meisten Kinder, die dann in der Stimmung für die anstehende Nachtruhe und Schlaf sind. Auch Floating hat eine beruhigende Wirkung – die meisten Babys finden es klasse, so schwerelos im Wasser zu treiben. Mit unserem Baby Floatingring kann dein Kind auch zu Hause floaten. Am besten beginnt man damit jedoch möglichst früh, da die Akzeptanz für Neues da am größten ist.

 

Zum Schluss möchten wir euch noch Geduld mit auf den Weg geben. Wir wissen, wie anstrengend es sein kann, wenn euer Baby ohne einen sofort erkennbaren Grund schreit und nichts zu helfen scheint. Da nicht selbst die Nerven zu verlieren, bedarf einiger Selbstbeherrschung. Atmet tief durch und versucht Geduld, Ruhe und Verständnis auszustrahlen. Seid ihr gestresst, wird sich das auch auf euren Schatz übertragen und der Teufelskreis beginnt. Wann immer ihr denkt, dass ihr an die Grenzen eurer Kräfte kommt – holt euch Hilfe! Also schnappt lieber für einen kurzen Moment Luft, fragt Familie und Freunde nach Hilfe oder sucht eine Schreiambulanz auf.

Wenn euer Baby nicht so leicht in den Schlaf finden kann, findet ihr in unsere, Beitrag Babyschlaf: So kann dein Baby geborgen und sicher einschlafen noch mehr Tipps für entspanntere Nächte.

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT