BABY SCHLAFTIPPS UND SCHLAFKUNDE

Euer Baby will nicht schlafen? Ihr habt schon sämtliche Schlaftipps für Babys ausprobiert? Unsere kleine Schlafkunde kann helfen, mehr Ruhe und feste Schlafzeiten in euren Tages- und Nachtrhythmus zu bringen.

 

Schlafende Babys soll man nicht wecken, oder wie ging der Spruch? Durch unseren täglichen Kontakt mit vielen Eltern und Babys sehen wir, was wenig Schlaf mit euch und euren Kleinen macht. Leider gibt es keinen Zauberknopf, auf den man als Mama oder Papa draufdrücken kann und schwupps schlummert das Baby ein. Doch es gibt Fakten zum Thema Babyschlaf. Versteht man die, versteht man vielleicht auch, warum das Baby nicht schläft und kann helfen.

 

Schlafbedürfnis beim Baby

 

Ein Baby braucht sehr viel Schlaf. Euer Kleines befindet sich im Wachstumsmodus – körperlich, geistig und emotional. Neugeborene, Babys und Kleinkinder haben unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Man spricht hier von Schlaffenstern. Die folgenden Zahlen geben euch einen Überblick und sind natürlich nur Richtwerte:

 

Alter in Monaten

Dauer des

Nachtschlafes

Anzahl an Tagesschläfchen

insgesamtes

Schlafbedürfnis

0-1

8-9 Stunden (mit Unterbrechung)

3 bis 4

16 Stunden

2-6

10 Stunden (mit Unterbrechung)

3

15 Stunden

7-12

11 Stunden

2

14 Stunden

13 bis 17

11 Stunden

2

13,5 Stunden

18 bis 24

11 Stunden

1

13,5 Stunden

 

 

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Schlaffenster am Tag

Etwa alle 90 Minuten werden Babys im ersten Lebensmonat müde. Bekommt das Baby keinen Schlaf, sind die Kleinen recht schnell wieder agil. Erst nach einer Stunde fordern sie erneut ihre Ruhezeit ein. Bildlich kann man sich das so vorstellen: Wird das Schlaffenster nicht rechtzeitig geschlossen, besteht erst eine Stunde später die nächste Chance. Manche Babys sind auch erst in der zweiten Müdigkeitsphase reif fürs Bettchen. Mit liebevoller Beobachtung findet ihr heraus, wie das Schlafbedürfnis bei eurem Schatz ist.

 

 

Müdigkeit beim Baby

Ähnlich wie bei uns sind Stirnrunzeln, Augenreiben, Gähnen und Quengeln Anzeichen für starke Müdigkeit. Aber auch ein starrer Blick, Ohrenreiben, ruckartige Bewegungen, Steif-machen, geballte Fäustchen, Sich-abwenden oder starkes Saugen und Daumenlutschen kann bedeuten, dass das Schlaffenster gerade weit geöffnet ist. Jetzt heißt es, schnell sein und das Baby ins Bettchen, in den Kinderwagen oder an ein ruhiges, warmes und kuscheliges Plätzchen bringen.

 

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Schlaftipps für die Nachtruhe

 

Für die Nachtruhe empfehlen wir euch drei essentielle Dinge:

 

1. Fester Schlafplatz

Lasst euer Baby von Anfang an im eigenen Bettchen schlafen. So müsst ihr euer Kleines später nicht umgewöhnen. Babys lieben feste Matratzen und luftdurchlässige Materialien. Das erste Jahr steht das Bettchen am besten bei euch im Schlafzimmer. So seid ihr schnell bei eurem Schatz und euer Baby kann in der Nacht euren Atem hören.

 

2. Regelmäßiger Schlaf- und Essrhythmus

Viele Eltern halten ihr Baby tagsüber zu lange wach, weil sie befürchten, ihr Liebling könne nachts nicht durchschlafen. Schaut euch noch einmal die Tabelle weiter oben an und ermöglicht eurem Kleinen auch am Tag seine Schlaffenster. Ein Baby, das am Abend zu müde zum Essen ist, wacht nachts vielleicht auf, weil es hungrig ist. Berücksichtigt auch immer, dass der Rhythmus bei Neugeborenen natürlichen Schwankungen unterliegt.

 

3. Schönes Schlafritual

Euer Baby schläft gerne und vertrauensvoll ein, wenn ihr ihm ein festes Schlafritual ermöglicht. Etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen solltet ihr die Nachtphase durch ruhige Töne und sanftes Licht in der Umgebung einläuten. Ein Bio Träumchentee, ein Schlaflied oder das Surren eures Föhns kann Wunder wirken.

 

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Maries Tipp
Das Babyfloating und die Babymassage eignen sich hervorragend bei Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. In unseren Gruppenmomenten zeigen wir dir die wirkungsvollsten Massagegriffe für mehr Ruhe und Entspannung.
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