BABYMASSAGE: GEGEN BLÄHUNGEN

Babymassagen sind für euch und euer Kleines besonders wertvoll. Liebevolle Berührungen stärken die Eltern-Kind-Bindung und bringen viel Ruhe in euren aufregenden Babyalltag. Doch habt ihr gewusst, dass die Babymassage sogar gegen Blähungen hilft? Hier stellen wir euch zwei Massagegriffe vor, mit denen ihr Unruhe, Blähungen und Bauchschmerzen bei euren Kleinen vorbeugen und lindern könnt.

 

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Eine Babymassagetechnik gegen Blähungen haben wir euch bereits auf Instagram in unserem Live Q&A vorgestellt. Klickt gerne auf den Link (unter den gespeicherten Stories), wenn ihr nicht zugeschaut habt. In diesem Beitrag findet ihr die Anleitung für beide Massagen. Mit dieser Liebesmedizin schenkt ihr eurem kleinen Schatz eine extra Portion Wohlgefühl.

 

Babymassage: Die Vorbereitung

Eine warme Atmosphäre, eine kuschelige Unterlage, gedämpftes Licht und ein zertifiziertes Babymassageöl sind wunderbare Helferlein. Mit dem Babyöl könnt ihr eure Hände schön warm massieren. Zum Einstimmen legt beide Hände auf Brust und Schultern eures Babys. Euer Elterninstinkt verrät euch, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit der Massage zu starten.

 

Babymassage für winzige Füßchen

Legt euren Daumen an die kleine Fußsohle. Mit der anderen Hand gebt ihr dem Füßchen Halt. Beginnt nun mit dem Daumen und in winzigen, kreiselnden Bewegungen die Fußsohle von unten nach oben zu massieren. Es sollte kein Streicheln oder Kitzeln sein. Ihr könnt behutsam leichten Druck ausüben und eure Massagebewegung langsam wiederholen. Die optimale Intensität findet ihr heraus, wenn ihr euer Baby beobachtet. Massiert immer eine Babyfußsohle nach der anderen.

 

Die Wirkung: Mit der Füßchenmassage aktiviert ihr alle wichtigen Reflexzonen. Diese Babymassagetechnik kann sich ausgleichend auf alle Organe auswirken, den Magen und Darm beruhigen, die Verdauung anregen sowie Unruhe, Blähungen und Bauchschmerzen vorbeugen.

 

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Babymassage für’s kleine Bäuchlein

Streicht zu Beginn über den Bauch eures Babys, um es sanft einzustimmen. Diagonales Streichen regt beide Gehirnhälften an. Beim Sonne-Mond-Griff massieren eure beiden Hände im Halbkreis versetzt um den Bauchnabel: einmal oben herum, einmal unter dem kleinen Nabel. Durch die versetzte Berührung bleibt der Körperkontakt ständig erhalten und ihr gebt eurem Schatz ein Gefühl von Geborgenheit. Massiert immer mit sanftem Druck und im Uhrzeigersinn, um mit dem Magen- und Darmsystem zu arbeiten.

 

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Die Wirkung: Mit der Bäuchleinmassage kann der gesamte Magen-Darm-Trakt entlastet werden und die Luft entweichen. Die Bäuchlein- und die Füßchenmassage empfehlen sich vorbeugend bei Unruhe, Weinen, Schlafstörungen, Blähungen, Bauchschmerzen und 3-Monats-Koliken.

 

Für noch mehr gutes Bauchgefühl empfehlen wir euch spezielle Kräuterteemischungen, wie zum Beispiel den bio-zertifizierten Bäuchleintee ab dem 4. Monat. Dieser ist auch für die Verdauung von Mamas bestens geeignet. Schließlich wirkt sich die Ernährung über die Muttermilch auch auf euer  

 

Maries Tipp
„Die Babymassage gelingt dir am besten, wenn du selbst entspannt bist. Plane darum ausreichend Zeit für euer erstes Massageritual ein. Sehr schnell erhältst du wertvolle Routine und kannst die Babymassage ganz gezielt einsetzen.“
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